Re-Athlete stellt sich vor! Im Interview: Alina Hische

von Luca Maria Arend März 27, 2019

Re-Athlete stellt sich vor! Im Interview: Alina Hische

Du hast Dich schon immer gefragt, wer hinter Deiner nachhaltigen Sportklamotte steckt? Dann check unsere Interviews aus! Re-Athlete stellt sich vor...Im Interview: Alina Hische, Gründerin, Produktentwicklung & Design

 

Wie lange bist Du schon bei Re-Athlete?

Ich habe 2016 mitgegründet und bin seitdem im Team.

 

Was treibt Dich an, bei Re-Athlete zu sein?

Die Motivation etwas Sinnvolles zu machen und einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Ich finde die Idee toll, ein Projekt auf die Beine zu stellen, das die Welt ein kleines bisschen besser macht. Gerade die Verschmutzung unserer Meere geht mir persönlich sehr nahe, deshalb bin ich von der Säuberung der Ozeane durch unsere Sportswear überzeugt. Außerdem ist mir die Textilproduktion in Deutschland wichtig – vor allem um bessere und faire Arbeitsbedingungen zu schaffen.

 

Wie wichtig ist Nachhaltigkeit auch persönlich für Dich? 

Natürlich sehr wichtig - ich versuche auch privat auf einen umweltfreundlichen Lebensstil zu achten: neben einer vegetarischen Ernährung versuche ich auf nachhaltige Lösungen umzusteigen, z.B. Holz-Zahnbürsten, Dauerbackmatten oder selbstgeschneiderte Kleidung.

 

Inwiefern hängen Sport und Nachhaltigkeit für Dich zusammen?

Ich denke, dass Nachhaltigkeit in jedem Lebensbereich umsetzbar ist und dadurch auch im Sport ankommen sollte. Gerade recycelte Textilien sind da sehr sinnvoll: Jeder kann mit seiner Sportswear ganz einfach einen Unterschied machen, ohne viel Aufwand und quasi von heute auf morgen. Dabei spielt nicht nur der Recyclinggedanke eine wichtige Rolle – bei dem Kauf nachhaltiger Artikel bildet sich auch ein Bewusstsein für andere umweltfreundliche Produkte.

 

Treibst Du Sport? Was macht Du nach der Arbeit?

Nach der Arbeit widme ich mich meinem Psychologie-Studium. Außerdem mache ich jetzt schon über 22 Jahre Jazz-Dance und gehe oft wandern. Darüber hinaus interessiere ich mich für Interior Design, treffe mich viel mit Freunden, verbringe Zeit mit der Familie oder meinem Freund.

 

Welche Ziele verfolgst Du mit dem Unternehmen?

Ich möchte, dass das Unternehmen wächst, um noch mehr Menschen erreichen zu können und sie für die Plastik-Problematik sensibilisieren zu können. Mein größter Wunsch ist die Eröffnung einer eigenen deutschen Produktionsstätte, um die regionale Textilherstellung wieder ins Leben rufen zu können.

 

Wie sieht Dein typischer Tagesablauf bei Re-Athlete aus?

Überwiegend designe und schneidere ich. Ich bin für die Produktionsprozesse und die Produktentwicklung verantwortlich, setze mich mit aktuellen Trends auseinander, sammle Ideen für neue Produkte und fertige Schnittmuster und Prototypen an. Darüber hinaus berate ich Kunden – vor allem bei der Anfertigung individualisierter Produkte bei uns im Laden.

  

Welches ist Dein Lieblingsprodukt?

Die Tricolor Leggins. Mir gefällt daran vor allem das Farbspiel.

 

Welche Eigenschaften sollte ein Unternehmer besitzen?

Ich glaube die wichtigste Eigenschaft ist Ausdauer. Man wird bei der Unternehmensgründung vor extrem viele Herausforderungen gestellt und muss auch bei Rückschlägen stets am Ball bleiben und diszipliniert weiterarbeiten. Man darf den Glauben an die eigene Unternehmung nicht verlieren und muss das große Ganze im Auge behalten.

 

Welche Veränderungen wünschst Du Dir für eine nachhaltige Gesellschaft?

Dass alle Menschen nicht nur die Plastikproblematik ernst nehmen, sondern Nachhaltigkeit fest in ihrem Bewusstsein verankern. Es sollten mehr Menschen sensibilisiert werden, bewusster leben und Dinge hinterfragen, indem man sich z.B. als Konsument mehr mit der Herkunft der Produkte beschäftigt. Auch sollte der Blick über den regionalen Aspekt hinausgehen. Die Plastikproblematik in den Ozeanen betrifft eben auch die Leute, die nicht direkt am Meer leben. Daher sollten sich alle damit befassen und nicht nur in ihrem eigenen Blickfeld agieren.

 

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